gestern war mal wieder ein toller Morgen, die Sonne schien schon früh auf meinen Frühstückstisch. Ich hatte ihn sehr schön mit Liebe gedeckt. Obwohl es sich für mich kaum lohnt, doch wir sind ja zwei und dann ißt immer einer von uns beiden alles was der Haushalt her gibt. Nur ich bin ein langweiliger Frühstücker doch freue ich mich jeden morgen auf meinen Rosinen Stuten mit dick Butter und Honig oder Marmelade. heute war ein Marmeladen Tag. Aus dem Kühlschrank holte ich ein neues Himbeer Marmeladen Glas. Setzte mich an unseren Tisch und da ich besonders gut gelaunt war, wollte ich meinem Mann beweisen, das ich auch viel Kraft hatte um das Marmeladen Glas auf zu machen denn sonst war es seine Aufgabe aber heute war ich ,oder dachte ich der Stärkste . Und tatsächlich ich drehte das Glas mit aller Kraft auf. lächelte stolz meinen Mann an und plötzlich ein Schrei was ich da in meinem Himbeer Glas sah. Es war ein Tausendfüßler der sicher dachte die befreit mich jetzt, doch so schnell hatte ich noch nie ein Glas wieder zu gemacht. Nun wurde es doch ein Honig Tag. Jetzt kamen viele Fragen wie kann der da überleben? wann ist er da hinein gekommen? und viele Fragen mehr, doch keine Antwort. Nur eins weiß ich genau, so schnell esse ich keine Marmelade mehr. Jedenfalls solange nicht mehr bis meine Tausendfüßler Fobie überwunden ist. Nun meine Lieben laßt euch nicht anstecken von dieser Krankheit.
Es grüßt eure Monika
Archive for the Category »Allgemein «
Frühstück nicht bei Tiffany
2013
Kurhaus im Bad Hamm
2013
Bei wunderschönem Sonnenschein fuhr ich mit meinem Berliner Besuch nach Hamm-Westfalen und wir gingen zum Kurhaus um dort die Torten und den Kaffee zu genießen. Und plötzlich bekam ich von der Hoteldirektion ein Angebot eine Lesung über mein Buch zu halten. Ich freute mich sehr und es wurde der Termin dafür auf den 19.09.2013 um 19 Uhr eingerichtet. Und da gegenüber des Kurhotels ein Sanatorium für Manuelle Terrapi steht, ging ich dort hin und fragte ob ich dort meine Werbung für den 19.09. befestigen kann. Kurzum wurde mein Werbeplakat durchgelesen und mit einem lächeln bekam ich ein ja.
Das wäre eine gute Uhrzeit denn bis 22. Uhr hätte das Sanatorium Ausgang. Und noch ein paar liebe Worte bekam ich, schön das Sie den Mut haben darüber zu sprechen, meine Mutter spricht bis heute nicht von ihren Erlebnissen. Und in dieser Stimme konnte ich eine Traurigkeit fühlen. Ich bedankte mich und ich werde morgen meine Werbung vorbei bringenDahlhoff_148x105.
Es war ein großer Tag für mich der 13, Juli 2013
2013
Es war der dreizehnte Juli 2013, mein Mann brachte mich nach Düsseldorf zu einer Lesung (Westfälischer Autorenverband) Ich hatte eine Einladung dort hin bekommen. Bevor ich dort hinfuhr vergingen Tage in denen ich mir überlegte was ich lesen werde. Leider gab es für alle Autoren nur eine viertel Stunde Zeit um etwas vorzutragen. Also schrieb ich zu hause an einem Text, denn aus meinen Buch Eine Handvoll Leben ein Kapitel vor zu lesen hat keinen Sinn. Niemand würde wissen um was es geht. Nun war es so weit, ich hörte meinen Namen Monika Dahlhoff, meine Hände wurden nass ich hatte Angst, Angst davor das ich Emotionen zeige, Angst davor mein Leben nun laut werden zu lassen durch meine eigenen Worte. Geheimnisse erzähle, die ich eine Ewigkeit versteckte. Nun saß ich tatsächlich auf einem Pult vor mir ein Mikrofon. Die Saal Türen wurden geschlossen und als ich meine ersten Worte hörte, spürte ich die Stille die um mich entstanden war. Alle Zuhörer waren plötzlich still geworden man hätte eine Nadel fallen lassen können die hätte man sogar noch fallen gehört. Natürlich waren meine Emotionen plötzlich da, meine Augen wurden feucht meine Lesebrille rutschte mir leicht von der Nase so dass ich sie wieder zurecht rücken musste, ich fühlte wie mir warm oder eher heiß wurde und ich das leichte zittern meiner Hände die das Papier mit den groß geschriebenen Zeilen versuchte zu verbergen. Und dann plötzlich ein Ablaus der nicht enden wollte, Menschen die mir liebe Worte zuriefen, Menschen die versuchten mich zu trösten, und als ich dann noch einmal etwas sagte wurde es wieder ganz still, aus der Ferne sah ich meine Tochter Aylin sie versuchte sich ihre Tränen abzuwischen. Und wieder dieser Ablaus der Menschen die mir zu gehört hatten. Mit wackligen Knien half mir eine nette Frau vom Pult zu gehen, ich glaube wenn sie mir nicht geholfen hätte, ja ich weiß nicht was geschehen wäre. Für einen Moment hielt ich ihre Hand noch fest bis meine Füße wieder fest auf dem Boden standen. Und heute wo ich all das schreibe und mir viele Gedanken über den gestrigen Tag gemacht habe, bin ich glücklich und hoffe anderen Menschen Mut gemacht zu haben, das sie nun endlich auch mit ihren Kindern über dieses Thema zu sprechen. Machen Sie es nicht wie ich und schweigen zu lange oder gar für immer. Ihre Kinder wollen es wissen.
Lesung in Düsseldorf
2013
Am 13.07.2013 Samstag Mittag um 14 Uhr, trifft sich der Westdeutsche Autorenverband zu einem Literarischen Gartenfest,
Es würde mich freuen, auch Menschen begrüßen zu können die sich für mein Buch , Eine Handvoll Leben, interessieren.
Der Eintritt ist frei. Also herzlich Willkommen im Bürgerhaus ( Salzmannbau )Himmelgeister Strasse 107 ( Düsseldorf )
Ich habe Angst vor diesem Tag an dem ich vor vielen Menschen über das sprechen werde, was bis jetzt immer für mich ein Geheimnis war. Zu viele Gedanken verfolgten mich an meine Vergangenheit und immer wieder stellte sich mir die Frage, sage ich es meinen Kindern, ach nein besser nicht gab ich mir die Antwort. Besser die Kinder damit nicht belasten, denn die wissen nicht wie es ist im Krieg geboren zu werden, und warum sollen sie es von ihrer Mama erfahren. Ja nenne es Feige, ich aber sage es ist die Angst Kinder mit der Vergangenheit zu belasten. Und nun ist es doch geschehen ich habe dieses Buch geschrieben, meine Töchter haben es gelesen und haben ihre Mama nun von einer ganz anderen Seite kennen gelernt. Mama die immer unverletzbar war, und nun stellten sie fest wie verletzbar sie ist. Doch ich bin erstaunt über meine Töchter denn sie sind froh, das ich nun dieses Geheimnis endlich aufgeschrieben habe. Und sie geben mir die Kraft über mein Leben zu ihnen zu sprechen. Ich freue mich sie einmal persönlich zu sehen, denn was ich geschrieben habe in meinem Blog kennen sie ja schon. Liebe Grüße Ihre Monika
So begann eine Unendliche Geschichte
2013
Eine Handvoll Leben,
Diesen Namen bekam mein Buc,h weil es oft in meinem Leben nicht mehr als eine Handvoll zum Leben gab.Aber das dieses Buch geschrieben wurde verdanke ich meiner Tochter Aylin und Ihrer Freundin Selina.
Viele Jahre versuchte ich mein Leben auf Papier fest zu halten,doch immer wieder zerriss ich was ich schrieb.Doch einiges davon versteckte ich in den Schubfächern eines Schrankes. Vor meinen beiden Töchtern aber verbarg ich so gut es ging die schlimmen Erlebnisse aus meinem Leben.Und doch musste bei meiner jüngsten Tochter Aylin einiges in ihrem Inneren einen Platz gefunden haben.
Aylin suchte nach Jahren ihre Beste Schulfreundin im Internet und fand dann Selina in Berlin. Beide Mädchen hatten sich viel zu erzählen und Selina sagte ganz nebenbei das sie Autorin wäre. Und nun kam was nicht kommen sollte. Aylin erzählte von meinem Schreiben meines Lebens aber sie wüsste nicht so genau was das alles wäre. Aber die kurze Schilderung war für Selina von Holleben eine Anregung mich anzurufen. Wir kannten uns aus Kindertagen und verstanden uns in den ersten Minuten unseres Gesprächs wie zwei alte Freundinnen.
Diese beiden Mädchen schafften es mich zu überzeugen das mein Leben nicht geheim gehalten sollte und ich fing an zu schreiben. Nächte ,Wochen und Monate schrieb ich. Die Zeit in der ich schrieb war ich wieder in der Welt, die ich immer versuchte zu verdrängen. Aber nun war ich mitten drin, weinte mir wurde schlecht ich erbrach und es gab keine Nacht mehr in der ich richtig schlafen konnte. Ich schrieb wie eine Besessene.Warum kann ich nicht sagen, ob ich alles los sein wollte oder ob ich etwas von mir streifen wollte oder ob ich nun doch mehr erzählen wollte und den Menschen mein Ich zu zeigen ich weiß es nicht.Denn alles was bis jetzt im Verborgenen und nur in mir steckte sollte jetzt vielen Menschen erzählt werden. Aber diese Gedanken waren jetzt erst mal nicht so wichtig, ich musste schreiben. Als ich dann doch fertig geschriebenhatte war mir klar ich wollte allen Menschen erzählen das ich zu den Kindern gehörte denen man die Kindheit nahm und die die Welt vergessen hat. Doch kaum war ich mit dem schreiben fertig brach ich zusammen und von weiten vernahm ich das draußen ein Krankenwagen mit Blaulicht stand der mich mit nahm.
Bücherbummel auf der Kö in Düsseldorf
2013
Das war gestern meine erste Lesung auf dem Bücherbummel auf der Königsallee in Düsseldorf. Ich war sehr nervös das erste Mal vor einem Publikum ein Teil meiner Lebensgeschichte erzählen zu dürfen. Es waren sehr emotionale 15 Minuten doch ich bin sehr froh darüber das ich mich getraut habe und nun auch in der Lage bin, viele weitere Lesungen zu veranstalten.
Tags: Bücherbummel Kö, Lesungen, Kö in Düsseldorf
Ein schöner Tag am Meer
2013
Wenn bei uns der Winter mit seinem Schnee da ist, suche ich doch die Wärme, es zieht mich ans Meer. Nicht das ich den Schnee nicht gerne sehe,doch ich sehe ihn sogar sehr gerne. Wenn die grünen Wiesen plötzlich mit einer weißen Decke überzogen sind, wenn die Äste der Bäume tief herab hängen weil die Last des Schnees schwer auf ihnen liegt, wenn die Sonne scheint und der Schnee wie Silber gänzt. Doch da ist auch die andere Seite. Wenn die Schneestürme ihr Unwesen treiben. Wenn die Tiere nach Futter suchen. Wenn der Himmel sich verdunkelt hat, dann kommen bei mir die bösen, traurigen Gedanken an den Hunger,die Kälte und das weinen der Kinder die den Hunger und den Verlust ihrer Eltern mit ihren Tränen versuchen alles zu vergessen.
Doch davon will ich heute nicht mehr erzählen denn ich bin am Meer meine Füße laufen durch den Sand und ich kann das frische,kühle Wasser aus dem Meer fühlen. Ich sehe den blauen Himmel die Vögel die keinen Hunger haben. Doch bei diesem glücklichen Gedanken schaute ich plötzlich nach oben und ich bemerkte, das ich neben meinem Lieblings Lokal stand und sah diese Blühende Wand. Meine Welt war bei diesem Anblick in Ordnung
Freuden Tränen
2013
Heute ist ein Tag an dem mein Herz sich freut. Als der
Postbote klingelte ging ich wie immer zur Türe denn irgendetwas Besonderes muß bei der Post sein sonst klingelt er nicht. Einen Brief von Bastei Lübbe meinem Verlag hielt ich in der Hand. nicht schnell genug konnte ich ihn öffnen denn wenn ich Post von meinem Verlag bekomme ist es immer etwas erfreuliches. Zu erst las ich die Zeilen, Liebe Frau Dahlhoff, anbei die Stimme eines beeindruckten Lesers. Herzliche Grüße
Und dann hielt ich einen Brief in meiner Hand
Liebe Frau Dahlhoff,
Mit großem Interesse und mit großer Achtung vor ihrerPersönlichkeit habe ich Ihr Buch, Eine Handvoll Leben gelesen.
Ich denke,dass es nur wenige Beispiele in dernLiteratur gibt, die das Thema ; Vertreibung-Gulag- nachkrieg” so berührend wie Sie zu vermitteln verstehen. Vor allen Dingen Ihre Ehrlichkeit, die schrecklichen Tatsachen einer Zeit zwischen 1940 und 1958 mit Ihren innersten Empfindungen völlig überzeugend zu verbinden und dem Leser zu vermitteln haben mich sehr berührt.
Und ich denke, es ist wichtig, Als ich diesen Brief las fühlte ich mein Herz schneller schlagen und fühlte ein leises zittern in meiner Hand ich war so gerührt über diese Zeilen das ich meine Tränen nicht aufhalten konnte. Die zeilen verschwommen und ich mußte den Brief immer wieder von neuem lesen. Ich weiß nicht wann ich so einen schönen Brief in meinen Händen halten durfte.
Ich weiß mein Briefschreiber hat keinen Pc und kann sicher auch jetzt nicht lesen was ich geschrieben habe aber ich werde es wie er machen, er bekommt einen Brief von mir. Und auf meinem Briefpapier sind tänende Herzen, doch dieses mal heißen sie ;Freuden Tränende Herzen”
Man soll nicht stehlen
2013
Als ich endlich aus dem Kinder Gulag zu Pflegeeltern kam, musste ich erst einmal lernen das ich nicht alles stehlen sollte was ich sah. Doch hatte ich nicht die letzten 4 Jahre gelernt alles zu stehlen um zu überleben? Und nun war das Angebot so groß und ich sollte nicht stehlen.
Mein Bett was ich bekam war ein sehr großes Sofa für mich wurde das Sofa zum Himmelbett mit einer Schatzkammer. Endlich nicht mehr im Stroh liegen müssen, endlich nicht mehr frieren müssen, endlich nicht um das saubere Stroh kämpfen müssen, endlich nicht mehr die Ratten verjagen die mich im Winter am liebsten angefressen hätten weil wir alle gestunken haben und unsere Körper mit Geschwüren übersät waren. ja ich lag nun in einem Himmelbett und dieses Sofahimmelbett hatte eine große Rückenlehne und als ich eines Tages der Rückenlehne bis nach unten mit meiner Hand folgte ,stellte ich fest das ganz unten ein leerer Raum war. Das heißt dort war sehr viel Platzt um gestohlene Schätze zu verstecken und wenn man sie dann braucht wieder heraus zu holen und Ratten konnten da auch nicht hinein das untersuchte ich genau als ich versucht hatte unter das Sofa zu kriechen und von der Wand weg schieben konnten sie es auch nicht denn das Sofa war viel zu schwer. Das hatte ich auch versucht und es nicht geschafft. Ja meine Schatzkammer nahm zu an Dingen die ich irgendwo fand aber es war noch sehr viel Platz darin das freute mich sehr. Nur etwas Angst hatte ich das mein Essen oder mein Brot was ich dort auch versteckte vieleicht schlecht wird. Ach was dachte ich dann aber wieder in Russland ist auch nichts schlecht geworden wir haben es immer gegessen egal wie es aussah. Heute war ein besonderer Tag. Unserem Haus gegenüber befand sich ein riesig großer Platz auf dem oft die Kinder spielten doch ich durfte dort noch nicht hin sicher dachten meine Plegeeltern das ich weglaufe um meine Mama zu suchen. Aber heute durfte ich mit meinem Pflegebruder auf den großen Platz und ich staunte als ich an der Hand von meinem Bruder auf den Platz kam, dort standen Buden und auch ein kleines Karusell für Kinder. Das interessierte mich weniger aber die Bude mit den vielen schönen Sachen. Vor staunen war ich an einer Ecke der Bude stehen geblieben und schaute mir alle Dinge an. Mein Bruder sagte bleib hier brav stehen ich gehe nur einmal einen Freund begrüßen. Ich versprach hier stehen zu bleiben. Mit meiner Nasenspitze reichte ich gerade bis an den Rand des Budentisches und neben mir lagen zwei glitzernde bunte Dinge die wollte ich so gerne haben Und da sie da so einfach herum lagen und die dicke Frau die oben am Tisch beschäftigt war erfaßte ich den Moment und schon waren diese glitzernden Dinge in meinem Schürzentäschchen verschwunden. Da kam auch schon mein Bruder wieder und sagte komm laß uns gehen Mutti wird schon auf uns warten. Er nahm meine Hand und wir gingen nach hause. Mutti rief ich ganz aufgeregt streckte ihr meine kleine Hand mit den glitzernden Dingen entgegen.Als ich aber in das Gesicht von Mutti sah erschrak ich sehr. Wo hast du die Ohringe her du hattest doch kein Geld. Was sagt sie da Ohringe, Geld was soll das dachte ich. Aufgeregt sagte ich nein das glänzt doch so schön ich wollte es dir mitbringen und mit dir teilen. Doch Mutti wurde böse, du hast gestohlen, nein sagte ich nun auch böse die haben auf dem Tisch gelegen und keiner wollte sie haben. Die Ohringe werden wir sofort zurück bringen und du wirst sagen das du sie gestohlen hast. Nun riß mir die Geduld wenn man was wegnimmt kann man es behalten und gibt es nicht mehr zurück. Aber Mutti meinte es ernst sie nahm mich an die Hand schleppte mich auf den großen Platz auf dem nun viele Kinder waren ging mit mir zu dem Stand wo ich die Glitzer dinger mitgenommen hatte und da stand die dicke Frau als ob sie auf uns gewartet hatte. Da hörte ich die Worte von Mutti die mich fest an ihrer Hand hielt. Nun sag der Frau was du hier willst. Ich holte vorsichtig die beiden Glitzernden Dinger die mir nun nicht mehr gefielen denn sie glitzerten nicht mehr aus meiner kleinen Schürzentasche hielt sie der dicken Frau hin und sagte leise ich soll die wieder geben ich habe sie hier weggenommen. Nun lachte die dicke Frau auch nicht mehr und fing an zu schimpfen doch mir wurde das alles zu viel ich riß mich von Muttis Hand und lief so schnell ich konnte nach hause in mein Verstgeck was keiner kannte und blieb die ganze nacht dort. Ich hörte alle nach mir rufen aber das störte mich nicht denn ich wusste wenn alle wieder im Haus sind gehe ich zu den Ziegen in den Stall die haben immer etwas Milch für mich.
Wenn ich jetzt nicht aufhöre zu schreiben wird dieser Beitrag zu lang.
Lieben Gruß Eure Monika
Expose
2013
Monika Dahlhoff- Autobiographie
Es gibt nicht viele Menschen,die in einem einzigen Leben so unfassbar viele grauenhafte
Schicksalserfahrungen versammeln, wie Monika Dahlhoff in ihrem. Und es giebt noch weniger Menschen, die dann zerbrechen, die überleben und ihre Geschichte erzählen wollen.
Welche charakterliche Disposition ist notwendig, umein solches leben wie das von Monika Dahlhoff zu überleben? Die Antwort findet man nur außerhalb von Sprache.
Schonungslos realistisch und mit einer zugleich berührenden Emotionalität, die die Kraft und Zartheit ihrer Seele durchscheinen läßt, erzählt Monika Dahlhoff in ihrer Autobiographie von einem Leben, das nur eines ist: Ein wahr gewordener Alptraum. Und doch liest man zwischen den Zeilen die laute Stimme, die diese starke, kämpferische Frau durch das Schrecklichste geleitet hat, was ein Mensch ertragen kann: Niemals aufgeben- Überleben
Die Lebensgeschichte der heute 70 jährigen Monika Dahlhoff muss erzählt werden. Sie führt an das Ende von Humanität, an Abgründe, die unvorstellbar sind.Sie zeigt die Bestie Mensch menschlichen Niederungen am Ende der Menschlichkeit und ist doch auch ein überwältigendes Zeugnis einer übermenschlichen Größe.
Wozu hätte ich dieses Leben ertragen sollen, wenn ich es an seinem Ende verließe,ohne etwas davon zu hinterlassen? fragt Monika Dahlhoff
Morgen mehr